Der Magenbypass (Roux-en-Y-Magenbypass) ist ein chirurgischer Eingriff, der durch Verkleinerung des Magens und Verringerung der Nahrungsaufnahme einen deutlichen Gewichtsverlust erzielen soll. Dabei wird ein neuer, kleinerer Magenbeutel angelegt und ein Teil des Dünndarms umgangen, um die Nahrungsaufnahme und Kalorienaufnahme zu begrenzen.
Der Magenbypass ermöglicht Patienten einen deutlichen und schnellen Gewichtsverlust; die Operation ist zudem hilfreich bei der Behandlung adipositasbedingter Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen, Bluthochdruck oder hohem Cholesterinspiegel.
Der Magenbypass ist eine der häufigsten Formen der Adipositaschirurgie und kombiniert restriktive und malabsorptive Verfahren.




